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            <title>53. Landesversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen: Anträge</title>
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                <title>53. Landesversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen: Anträge</title>
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                        <title>L1NEU: Zukunft aus Verantwortung</title>
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                        <author>53. Landesversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen (beschlossen am: 10.03.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach einem erfolgreichen Wahljahr, Sondierungsgesprächen und Koalitionsverhandlungen haben wir sächsischen Bündnisgrünen mit großer Mehrheit für unsere erste Regierungsbeteiligung und einen Koalitionsvertrag mit klarer GRÜNER Handschrift gestimmt. Es ist uns gelungen, dass sich Sachsen auf einen ökologischeren, weltoffeneren und gerechteren Weg macht, indem wir aus Verantwortung für die Zukunft unseres Bundeslandes in die Regierung eingetreten sind. Zusammen werden wir diesen eingeschlagenen Weg mutig beschreiten und Sachsens Zukunft gemeinsam gestalten. Wir wissen aus jahrelanger Erfahrung, wie wichtig eine engagierte, kontinuierliche und beharrliche GRÜNE Politik ist. Jetzt gilt es, den Worten auch Taten folgen zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Koalitionsvertrag allein garantiert noch keinen Erfolg und keine Abhilfe für die drängenden Probleme in unserem Bundesland - Papier ist geduldig. Daher ist es die Aufgabe unserer gesamten Partei, die Umsetzung des Koalitionsvertrags tagtäglich kritisch zu begleiten und unsere Minister*innen und unsere Fraktion damit nicht allein zu lassen. Ganz im Gegenteil: Wir wollen sie bestmöglich unterstützen und beflügeln. Es kommt darauf an, dass alle Ebenen der Partei - von den Kreisverbänden über Landesarbeitsgemeinschaften bis zu unseren Bündnisgrünen in den Ministerien - auf einer gemeinsamen politischen Basis arbeiten und an der Festlegung und der Umsetzung unserer Ziele aus dem Koalitionsvertrag und darüber hinaus beteiligt sind. Hierfür bedarf es zukünftig einer klaren Strategie und festen Verabredungen, wie die Parteigremien, Landtagsfraktion und Minister*innen miteinander kommunizieren und sich abstimmen. Diese Zusammenarbeit zu strukturieren wird eine der vordringlichen Aufgaben unseres Landesverbandes in den nächsten Monaten sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Programmatik von uns sächsischen Bündnisgrünen reicht weit über unser Wahlprogramm oder den Koalitionsvertrag hinaus. Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen, ist nicht auf fünf Jahre begrenzt. Wir haben die Konzepte, um auch den nachfolgenden Generationen ein lebenswertes Sachsen zu hinterlassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen ununterbrochen dafür kämpfen, dass Sachsen seinen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leistet. Auch wenn unsere Koalitionspartner mit ihren Verlautbarungen in Sachsen und Beschlüssen auf Bundesebene immer wieder offenbaren, dass sie weiterhin einen schnellen Kohleausstieg scheuen, müssen wir GRÜNE klarstellen, dass der Koalitionsvertrag nur ein Minimalkompromiss ist. Wir benötigen darüber hinaus noch mehr Anstrengungen, um unsere Klimaziele zu erreichen. Das sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Zeiten der Verunsicherung ist es unsere Aufgabe den Menschen im Freistaat Orientierung und Halt zu bieten, um dem Erstarken der antidemokratischen Kräfte und autoritären Tendenzen entgegenzuwirken. Wir arbeiten daran, dass unsere Gesellschaft durch Solidarität und Zusammenhalt gewinnt, statt durch Ausgrenzung und gnadenlosen Wettbewerb verliert. Dafür setzen wir mit unserer Regierungsbeteiligung auf ein starkes Gemeinwesen als Rahmen, in dem sich Einzelinteressen entfalten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einem breiten Bündnis gegen Rechts stehen wir auch weiterhin an der Seite der Zivilgesellschaft, mit der wir zusammen für eine freiheitliche, plurale, demokratische und weltoffene Gesellschaft und gegen Rechtsextremismus streiten. Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen und jeder weiteren Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit treten wir entschieden entgegen. Das Ziel der extremen Rechten ist es nicht, am demokratischen Diskurs teilzunehmen. Ganz im Gegenteil versuchen sie, demokratische Prozesse grundsätzlich in Frage zu stellen mit dem Ziel, die Gesellschaft autoritär und völkisch zu gestalten. Dem werden wir uns an allen Orten und zu jeder Zeit entgegenstellen. Wir fordern alle demokratischen Parteien zu einer klaren Grenzziehung zu antidemokratischen Kräften und einer Ablehnung rechtsextremer Rhetorik, auch im sächsischen Landtag, auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf uns Bündnisgrüne kommt es in so vielen Themenfeldern an, um wirklich etwas für die Zukunft der nächsten Generationen zu erreichen. Wir wollen mehr als im Koalitionsvertrag steht, wenn es um eine starke, weltoffene, diskriminierungsfreie Gesellschaft geht. Wir wollen mehr Bürgerrechte, mehr Integration, mehr Bildungschancen, mehr Umweltschutz, mehr Nachhaltigkeit, mehr sozialen Ausgleich, mehr demokratische Teilhabe. Das Alles und noch viel mehr steht nicht nur in unserem Wahlprogramm, sondern ist auch Leitfaden unseres täglichen Handelns. Wir müssen als Partei aus Verantwortung für die Zukunft unsere Konzepte weiterentwickeln und die inhaltliche Arbeit in unseren Landesarbeitsgemeinschaften intensivieren. Denn es sind eben nicht alle Parteien gleich und übernehmen die ihnen übertragene Verantwortung in gleicher Weise. Meinungsstreit und Wertekonkurrenz sind so lebendig wie selten. Unser Anspruch als Partei muss es sein, auch weiterhin langfristige Visionen mit konkretem Handeln zusammenzubringen, um unsere Zukunft zu gestalten und die Verantwortung für gesellschaftlichen Fortschritt zu übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Partei der Bürgerbewegung und in Hinblick auf unsere ostdeutschen Wurzeln werden wir weiterhin den engen Schulterschluss mit unseren Bündnispartner*innen suchen. Um die drängenden Probleme der Zukunft zu lösen, braucht es auch weiterhin den Druck aus der Zivilgesellschaft. Wir setzen auf Bündnisse mit den Umweltverbänden, mit den vielen Ehrenamtler*innen, mit den fortschrittlichen Gewerkschaften und Unternehmen, die<em>bereits auf eine Transformation des Wirtschaftens hinwirken – beispielsweise mit verminderter Nutzung fossiler Stoffe und Energieträger</em>. Wir arbeiten zusammen mit Menschen, die sich für eine gerechte Welt einsetzen, die Menschenrechte, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit hochhalten, die Nazis und Rassist*innen die rote Karte zeigen, die sich für gleiche Rechte sowie die körperliche und sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen, egal welchen Geschlechts, einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sächsischen Bündnisgrünen gehen mutig in die Zukunft und gehen die Herausforderungen der nächsten Jahre gemeinsam mit den vielen Menschen an, die gestalten wollen. Wir haben die Kraft, die Leidenschaft und die Ideen um Worten auch Taten folgen zu lassen.<br>
Lasst uns gemeinsam Verantwortung für die Zukunft Sachsens übernehmen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2020 14:31:49 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V5NEU: Kultur, Jugend- und Demokratiearbeit verteidigen – Ein vielfältiges Sachsen leben!</title>
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                        <author>53. Landesversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen (beschlossen am: 06.03.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel bündnisgrüner Politik in Sachsen ist es, die reiche kulturelle Landschaft in den verschiedenen Regionen, die Vielfalt in Kultur, Jugend- und Demokratiearbeit zu pflegen und weiterzuentwickeln. So wollen wir allen Menschen, unabhängig von ihrem Alter und ihrer Lebenssituation, den Zugang zu Angeboten der Kunst und Kultur, der Jugendarbeit, der demokratischen Bildung und Soziokultur ermöglichen. Diese Vielfalt der Angebote spiegelt unsere auf liberalen Grundwerten stehende Gesellschaft wider und verkörpert einen ganz entscheidenden Teil unserer lebendigen Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch diese Vielfalt ist nicht selbstverständlich. Vielmehr stehen in Sachsen Vereine, Theater, Projekte, die für diese kulturelle Vielfalt, einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Werte einstehen, zunehmend im Fokus eines Kulturangriffs von Rechts. Theater stehen vor Ort in den Kommunalparlamenten für politische Veranstaltungen unter Rechtfertigungsdruck, Vereinen und Projekten wird gedroht, die Fördermittel für seit Jahren bewährte Jugend-, Kultur- und Demokratiearbeit zu entziehen, um diese gezielt in politisch rechts verortete Vereine umzulenken. Beispiele der jüngsten Zeit für derartige Angriffsversuche von Rechtsaußen auf weit über die Orte bekannte Vereine sind das Treibhaus e.V. in Döbeln, das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen, das Steinhaus Bautzen, das AJZ Chemnitz, das Mittelsächsische Theater, die Aktion Zivilcourage e. V. in Pirna oder der in der Fläche überregional agierende Regenbogenbus e.V. in der Jugendarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen, stehen an der Seite derjenigen, die sich mit der Kraft der Zivilgesellschaft für eine vielfältige Kultur, Jugend- und Demokratiearbeit engagieren und so Menschen mit unterschiedlichsten Interessen, Herkünften und Hintergründen für unsere demokratischen Werte begeistern. Dafür werden wir die bewährte Förderung fortführen und verbessern, damit sich die vielfältige Kultur- und Vereinslandschaft weiterentwickeln kann. Wir wollen als Bündnisgrüne mehr denn je wachsam sein, dass die Kulturszene und Vereinslandschaft in unseren Regionen nicht dem Angriff von Rechtsaußen zum Opfer fällt. Unsere deutlich gewachsene politische Kraft von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in den Kommunalparlamenten werden wir dafür einsetzen, dass solche Angriffe auf die vielfältige Zivilgesellschaft in Sachsen klar und deutlich abgewehrt werden. Wir wollen in solchen Fällen unsere Öffentlichkeitsarbeit verstärken und so den Betroffenen, die wegen ihres Engagements vor Ort für die Demokratie, die Jugend, die Kultur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in aggressiver Weise angefeindet werden, unsere Solidarität aussprechen und den Rücken stärken.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2020 13:21:52 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V4NEU: Urabstimmungsstatut erneuern, unsichere Online-Abstimmungen abschaffen, elektronische Abstimmungen verbessern!</title>
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                        <author>53. Landesversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen (beschlossen am: 07.03.2020)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Urabstimmungsstatut_erneuern_unsichere_Online-Abstimmungen_abschaffen-46157</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Urabstimmungsstatut und Online-Abstimmung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen beschließt, dass</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>für Mitgliederbefragungen oder Mitgliederabstimmungen über Personen ausschließlich die Urabstimmungsordnung Anwendung findet. Der Landesvorstand wird aufgefordert, bis zur nächsten Landesversammlung einen neuen Entwurf des Urabstimmungsstatutes mit Regelungen zu Abstimmungen über Koalitionsverträge vorzulegen. Bis zur Einführung eines bundeseinheitlichen Verfahrens werden Onlinelösungen ausgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Einsatz elektronischer Abstimmungsgeräte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen fordert den Landesvorstand auf, sich beim Bundesvorstand dafür einzusetzen, innerhalb der nächsten zwei Jahre eine verschlüsselte und für die Wählenden nachvollziehbare elektronische Abstimmungsmöglichkeit zu finden. Als Grundlage sollen die von den Mitgliedern der Netzbegrünung entwickelten Standards für die Sicherheit von Abstimmungssystemen dienen. Abweichungen sind zu begründen. Nach einem Jahr ist die Landesversammlung über den Fortschritt des Anliegens zu informieren, nach zwei Jahren ist es der Landesversammlung erneut vorzulegen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Basisdemokratie ist für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein elementares Gut. In keiner anderen Partei können sich Mitglieder auch ohne Amt oder Mandat so intensiv einbringen wie bei uns. Dies beinhaltet die Mitarbeit in AG’s auf kommunaler und auf Landesebene, die Organisation in Kreis- und Stadtverbänden, auf Landes- und Bundesdelegiertenkonferenzen oder Teilhabe durch Urabstimmungen. Die Möglichkeiten sind vielfältig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch Mitbestimmung zu organisieren ist keine Kleinigkeit. Sie kostet Zeit, Geld und benötigt Umsicht. Zudem muss sich die Partei mit neuen Möglichkeiten der Abstimmung auseinandersetzen. Elektronische Abstimmungsgeräte, wie sie auf unseren Parteitagen eingesetzt werden, sowie Online-Abstimmungen sparen Zeit, die für die Debatte bleibt. Doch unsere Partei muss sich auch mit den Nachteilen befassen, die solche digitalen Abstimmungsmöglichkeiten mit sich bringen. Sie muss abwägen, wie viele Abstriche sie von den Grundsätzen der freien, gleichen und geheimen Wahl bereit zu machen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1. Kritik an digitalen Wahlen und Abstimmungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sowohl bei elektronischen, als auch bei Onlinewahl-und Abstimmungsprozessen in der eigenen Partei, als auch in Bezug auf den Einsatz von Online-Verfahren für Wahlen in den USA oder der Schweiz drehen sich die Diskussionen um deren Sicherheit. Kritiker*innen verweisen darauf, dass die Anfälligkeit für Manipulationen extrem hoch ist und eine Absicherung fast unmöglich ist. Im Regelfall ist der Quellcode der zur Anwendung kommenden Software nicht öffentlich einsehbar, was eine Untersuchung und kritische Prüfung durch ein Fachpublikum unmöglich macht. Teilweise wehren sich Anbieter*innen sogar gegen eine interne Überprüfung durch Dritte. Durch ständige Updates der Software selbst oder durch notwendige Updates der von der Software abhängigen Softwarebibliotheken würde eine einmalige Überprüfung durch Dritte auch deutlich zu kurz greifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem kann niemand garantieren, dass eine Wahl tatsächlich geheim stattfindet (die Behauptung des Betreibers ist dafür nicht ausreichend), niemand das Ergebnis oder die Software manipuliert hat oder tatsächlich exakt die Softwarevariante (Build) läuft wie vom Betreiber vorgegeben. Wir sollten unsere innerparteiliche Demokratie nicht privatisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein weiterer Kritikpunkt ergibt sich daraus, dass es der Grundsatz der Öffentlichkeit der Wahl gebietet, dass die wesentlichen Schritte der Wahlhandlung und der Ergebnisermittlung von Bürger*innen zuverlässig und ohne besondere Sachkenntnis überprüft werden können. Das Bundesverfassungsgericht entschied im Jahr 2009, dies sei bei den Wahlcomputern, die bei der Bundestagswahl 2005 eingesetzt wurden, nicht der Fall. Analoge Wahlen hingegen, ob sie geheim oder öffentlich stattfinden, können neu ausgezählt werden. Die Durchführung ist zudem leicht verständlich (Kreuz auf die gewünschte Auswahlmöglichkeit), das Zustandekommen des Ergebnisses nachvollziehbar. Bei digitalen Wahlen, ob nun per Televotinggerät oder per Onlinesoftware, müssen wir uns darauf verlassen, dass den Programmierer*innen der Software keine Fehler unterlaufen sind oder nicht absichtlich eingebaut wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zwar werden innerhalb unserer Partei keine Abstimmungen und Wahlen getätigt, bei denen das Interesse einer Manipulation so hoch ist wie beispielsweise bei einer Bundestagswahl. Dennoch sind sowohl die vielfach zu recht kritisierte Online-Abstimmung, wie auch die elektronische Abstimmung bei Parteitagen in ihrem derzeitigen Einsatz problematisch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2. Online-Abstimmung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sowohl die Manipulationsanfälligkeit, als auch die mangelnde Nachvollziehbarkeit sind unserer Ansicht nach entscheidende Argumente, um ausschließlich die schriftliche Abstimmung zuzulassen. Die Integrität und Sicherheit unserer Wahlen sollten nicht aus Zeit- und Kostengründen geopfert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da man zu Onlineabstimmungen immer auch einen digitalen Meinungsbildungsprozess benötigt, um gewissenhafte Entscheidungen zu generieren, entstehen hier auch zusätzliche Kosten. Diese Kosten machen den Einsatz der Software auf Dauer nicht rentabel. Auch die Argumentation, durch die Online-Abstimmungen werde die Beteiligung erhöht, kann nicht belegt werden. Die Ergebnisse ähnlicher Abstimmungen, wie etwa jene der Landesverbände Brandenburg (KoaV ohne online: 58,91%) und Schleswig-Holstein (mit online 59,58%) oder auch der um den SPD-Vorsitz (mit online) 54,09% Beteiligung, lassen keine signifikante Steigerung erkennen (Vergleich zur Beteiligung an schriftlicher Urwahl der grünen Spitzenkandidat*innen zur BTW 2017: 59%).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>3. Mitgliederabstimmung und Online-Abstimmung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht in der Urabstimmung die Möglichkeit, dass alle Parteimitglieder über Themen abstimmen oder Personen wählen können. Von dieser Möglichkeit wurde zum Beispiel Gebrauch gemacht, als die Basis über die grünen Spitzenkandidat*innen zur Bundestagswahl 2017 entschieden hat. Das Urabstimmungsstatut enthält umfangreiche Regelungen darüber, wie viel Zeit zur Diskussion eingeräumt werden muss und wie der Abstimmungsprozess zu organisieren ist. So soll eine umfangreiche Beteiligung der Mitglieder und eine freie, gleiche und geheime Wahl stattfinden. Die Möglichkeit der Online-Abstimmung sieht das Urabstimmungsstatut nicht vor. Diskussionen auf Bundesebene dazu gibt es immer wieder, heftige Kritik am Verfahren hat eine Änderung des Urabstimmungsstatutes bislang verhindert. Auf Landesebene wurde das Urabstimmungsstatut und damit die Festsetzungen zur Wahl per Brief sowie zum Zeitraum der Stimmabgabe zum ersten Mal in Schleswig-Holstein umgangen. Für die Abstimmung der Mitglieder über den dortigen Jamaika-Koalitionsvertrag beschloss die Landesdelegiertenkonferenz 2017 die Durchführung einer Mitgliederabstimmung als Online-Abstimmung. Dieses Modell haben die sächsischen Grünen für die Abstimmung über den Kenia-Koalitionsvertrag übernommen. Die Problematik solcher „Mitgliederabstimmungen“ besteht darin, dass sie eine Parallelstruktur zur Urabstimmung schaffen, obwohl sie nicht in der Satzung verankert sind. Deren zur Absicherung einer freien, gleichen und geheimen Wahl getroffenen strengen Regeln werden so ausgehebelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>4. Elektronische Wahlen und Abstimmungen auf Parteitagen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine andere Form der digitalen Abstimmung ist jene, die derzeit auf Parteitagen mithilfe von technischen Geräten von den Delegierten genutzt wird. Die derzeit eingesetzten Televotingsysteme arbeiten mit unverschlüsselten Funksignalen, über die die entsprechenden Abstimmungs- bzw. Wahlergebnisse gesendet werden. Dies ist insbesondere kritikwürdig, da die elektronischen Abstimmungsgeräte vor allem für Personenwahlen, als Ersatz für langwierige Stimmzettelwahlverfahren, eingesetzt werden. Die Geräte die derzeit auf grünen Parteitagen genutzt werden, sind eigentlich dafür gedacht, auf Konferenzen ein schnelles Stimmungsbild sichtbar zu machen und wurden nicht für geheime Personenwahlen konzipiert. Das derzeitige Fehlen tatsächlich geeigneter Geräte und das Wissen um die mangelnde technische Sicherheit des Verfahrens kann zu einer schwindenden Legitimation solcher Wahlverfahren führen und somit unserer innerparteilicher Demokratie schaden. Es ist jedoch nicht zu verkennen, dass die enorme Zeitersparnis durch die Nutzung elektronischer Abstimmungsgeräte von Vorteil ist, da so in der begrenzten Zeit über mehrere Themen diskutiert werden kann. Die Kritik, die bereits seit Jahren aus verschiedenen Parteigremien auf Bundesebene an elektronischen Abstimmungen geäußert wird, sowie die Bildung einer Kommission zum Thema zeigt jedoch, dass die Unsicherheit der Abstimmungsgeräte kein Zustand sein sollte, den die Partei auf Dauer hinnehmen sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Standards der Netzbegrünung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Überprüfbarkeit des Ergebnisses bei gleichzeitiger Anonymität</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Das eingesetzte System muss gewährleisten, dass ein Ergebnis transparent und überprüfbar zustande kommt und gleichzeitig die Anonymität der Wähler*innen wahrt. Begründung: Grundsätzliche Anforderung an ein freies, faires und demokratisches Wahlverfahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Offene Hardware</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Die Baupläne der eingesetzten Hardware müssen frei verfügbar sein. Es muss nachvollziehbar sein, dass die eingesetzte Hardware tatsächlich den Plänen entspricht. Begründung: Offene Baupläne sind notwendige Voraussetzung für eine unabhängige Überprüfbarkeit der zugesagten Funktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Quelloffene Software</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Der Quellcode der Software muss als Open Source frei zur Verfügung gestellt werden. Begründung: Offener Quellcode ist eine notwendige Voraussetzung für eine unabhängige Überprüfbarkeit der zugesagten Funktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Formale Verifikation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Sowohl die eingesetzte Software als auch die Hardware sollten formal in ihrer Funktionalität verifiziert sein. Begründung: Durch eine formale Verifikation wird gewährleistet, dass das System genau so funktioniert wie intendiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vollständige Dokumentation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Alle eingesetzten Algorithmen, Funktionen, Hardware und Software müssen ausführlich dokumentiert sein. Begründung: Eine ausführliche Dokumentation erleichtert die Prüfung der offenen Hard- und Software, beziehungsweise der Funktionsweise des Gesamtsystems.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reproduzierbare Builds</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Der Quellcode muss reproduzierbar in Maschinensprache übersetzt werden. Begründung: Um sicher zu stellen, dass bei der Übersetzung des menschenlesbaren Quellcodes in Maschinencode keine Manipulationen stattfinden, muss das Ergebnis der Übersetzung überall reproduzierbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sichere Aufbewahrung und Transport des Systems</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Das eingesetzte System muss lückenlos und nachprüfbar sicher verwahrt werden. Begründung: Da eine vollständige technische Funktionsprüfung des Abstimmungssystems vor jedem Einsatz nicht möglich ist, muss das System nachvollziehbar vor Manipulation geschützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herstellerunabhängigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Das eingesetzte System muss auch ohne Unterstützung des Herstellers langfristig betrieben und weiterentwickelt werden können. Begründung: Beispielsweise im Falle einer Insolvenz des Herstellers muss ein Weiterbetrieb des Systems möglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wartbarkeit und Nachhaltigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Das System muss langfristig wartbar, sowie nachhaltig und fair produziert sein. Begründung: Entspricht den Grundsätzen der Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Updates</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Der Hersteller muss die Software auf dem aktuellen Stand der Technik halten. Begründung: Das Produkt muss über seine komplette Lebenszeit nutzbar bleiben, beispielsweise bei sich ändernden Standards (Funkfrequenzen, Schnittstellen).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>IT-Qualitätsmangement des Herstellers</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Der Hersteller muss einem anerkannten Prozess zur kontinuierlichen Verbesserung folgen. Begründung: Ein hochwertiges Produkt erfordert einen qualitätsbewussten Hersteller.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>IT-Sicherheitsmanagement des Herstellers</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Der Hersteller muss Sicherheitsprobleme innerhalb von 3 Monaten lösen. Der Hersteller muss uns über bekannte Sicherheitsprobleme unverzüglich informieren. Der Hersteller darf Meldungen zu Sicherheitsproblemen nicht ignorieren. Begründung: Das System muss sich so verhalten, wie es beschrieben ist. Falls Probleme auftreten, muss darauf reagiert werden können, beispielsweise indem die Nutzung des Systems zeitweise ausgesetzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einsatz standardisierter, offener und validierter Verfahren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Der Hersteller muss offene, anerkannte und geprüfte Verfahren, Algorithmen und Bibliotheken einsetzten. Begründung: Da Software inhärent Fehler enthält, kann nur durch regelmäßige Reviews eine hohe Qualität gewährleistet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Benutzer*innen-Freundlichkeit der Abstimmungsgeräte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anforderung: Abstimmungsgeräte müssen für Nutzer*innen einfach handhabbar sein, der Abstimmungsverlauf und der Stand der Stimmabgabe müssen am Gerät klar erkennbar sein. Begründung: Eine komplizierte Handhabung (beispielsweise durch kleine Tasten) erschwert die Nutzung und kann zu Problemen bei der Stimmabgabe führen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2020 12:16:49 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LSG4: André Müller</title>
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                        <author>André Müller (KV Chemnitz)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Andr%C3%A9_Mueller-19768</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Andr%C3%A9_Mueller-19768/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>16.10.1980</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz)</dd><dt>Vita:</dt><dd>Seit 2019 Mitarbeiter von Kathleen Kuhfuß (MdL) im Bürgerbüro Chemnitz</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Delegierte,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>liebe Mitglieder,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Rahmen der 53. Landesdelegiertenkonferenz möchte ich mich für das Landes-Schiedsgericht bewerben. Seit etwa zwei Jahren bin ich Mitglied bei uns Bündnisgrünen im Kreisverband Chemnitz. Grün ist für mich mehr als nur eine Partei. Grün ist eine Lebenseinstellung. Viele von uns stehen Tag für Tag für Grüne Themen ein. Inzwischen ist das weit mehr als „nur“ Umweltschutz. Wir gehen auf die Straße und treten für eine moderne, offene und nachhaltige Gesellschaft ohne Platz für Rassismus und Antisemitismus ein. Seit November 2019 bin ich Mitarbeiter von Kathleen Kuhfuß (MdL) im Chemnitzer Bürgerbüro.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders durch meine etwa 15-jährige Tätigkeit als Vertriebsmitarbeiter, Produktmanager und Projektleiter fühle ich mich für eine Mitwirkung im Landes-Schiedsgericht bestens gerüstet. Eine wichtige Fähigkeit in Verhandlungssituationen ist das genaue Zuzuhören. Oft sind es Kleinigkeiten, die zur Auflösung eines Konfliktes führen können. Oberstes Ziel sollte es immer sein, eine Lösung zu finden, mit der alle Parteien leben können. Mein ruhiges aber dennoch sicheres Auftreten ist besonders in angespannten Situationen hilfreich. Außerdem besitze ich eine gute Auffassungsgabe, erfasse Zusammenhänge schnell und kann daraus die nötigen Schritte und Lösungsansätze ableiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich hoffe Sie und Euch mit meiner kurzen Bewerbung überzeugen zu können und freue mich über ein positives Votum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit grünen Grüßen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>André Müller</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk-sn-53/Andr%C3%A9_Mueller-19768/viewimage?sectionId=6358" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2020 20:10:14 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LPR20: Sandro Zimmermann</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Sandro_Zimmermann-38241</link>
                        <author>Sandro Zimmermann (KV Dresden)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Sandro_Zimmermann-38241</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Sandro_Zimmermann-38241/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>11.07.1968</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Ebersbach (Sachs)</dd><dt>Vita:</dt><dd>Ausbildung: POS Hainschule in Ebersbach/Sachs., Berufsausbildung mit Abitur bei der Deutschen Reichsbahn, Studium zum Verkehrsingenieur an der TU Dresden, Abschluss als Dipl.-Ing. im Jahr 1997  Berufliche Stationen: 1997 – 2009 DB Netz AG, RB Südost, zuletzt Leiter Anlagenplanung Regionalnetze 2010 – 2012 DB Bahnbau GmbH, Bereichsleiter Brückenbau 2013 – 2014 Ingenieurbüro Vössing, Leiter Projektsteuerung  seit 2015 freiberuflicher Ingenieur im Eisenbahnbau  Ehrenamtliches: Aktives Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen seit 2013 – hier vor allem im Verkehrsbereich tätig, u.a. als Co-Sprecher der LAG Verkehr und in der Mitarbeit am Wahlprogramm sowie zuletzt zur Vorbereitung der Koalitionsverhandlungen Mitglied bei ADFC und VCD sowie beim Verband d. Eisenbahningenieure Katzenversorger  Interessen: Theater aktiv und passiv, (colo-) Radio, Flora und Fauna, Geschichte</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen, liebe Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bewerbe mich für einen der offenen Plätze im zweiten Wahlvorgang zum Landesparteirat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um ein Votum meines KV habe ich mich nicht bemüht. Zum einen gibt es dort Berufenere als mich, zum anderen sehe ich mich nicht (nur) als Vertreter der Dresdner Grünen, sondern nehme meine Motivation aus der Arbeit in der LAG Mobilität, in der ich seit einigen Jahren als Co-Sprecher fungiere. Wir werden immer mehr und haben in den letzten Monaten so viel Fahrt aufgenommen, daß ich diesen Schwung auch gern in den Landesparteirat weitertragen möchte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich lese mit Freude in unserem Leitantrag, daß die LAGen „die inhaltliche Arbeit intensivieren“ sollen und würde deren Ergebnisse dann gern auch direkt im höchsten Gremium unseres Landesverbandes einbringen. Und ich freu mich auch, daß es so viele Bewerbungen von jungen Menschen für den LPR gibt. Allerdings finde ich es auch nicht schlecht, Vertreter_innen im gesetzten Alter in einem Rat zu haben, der die gesamte Mitgliedschaft der Partei repräsentieren soll. (Keine Sorge, die Radikalität nimmt manchmal auch zu jenseits der Fünfzig, ich käme nicht als Weichspüler ins Gremium)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Landesverband steht vor einer völlig neuen Situation, dies braucht man niemandem erklären. Wir müssen uns schleunigst darauf einstellen, den ganz anderen Anforderungen der Regierungsbeteiligung gerecht zu werden. Opposition ist vergleichsweise einfach. Die nächsten knapp fünf Jahre werden darüber entscheiden, ob wir uns als Partei verzwergen lassen oder unsere Eigenständigkeit bewahren können. In dieser sächsischen Regierung sind wir die Einzigen, die wirklich für eine ökologische Politik stehen, auch wenn der MP an seinen besseren Tagen gelegentlich unsere Themen bespielt. Dies gleicht er dann auch regelmäßig wieder aus, in dem er die Umweltbewegung diskreditiert oder am Kohlekompromiss sägt. Auch von der sächsischen SPD können wir kaum Impulse erwarten, die hat sich mit der Rolle als Juniorpartner abgefunden und genügt sich selbst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>WIR müssen in den nächsten Jahren der Treiber sein, damit Sachsen ein besseres und zukunftsfähiges Land wird. Dazu brauchen wir nicht nur eine starke Fraktion, sondern auch gut organisierte und kompetente Parteistrukturen.Und daran will ich gern im Parteirat mitarbeiten.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk-sn-53/Sandro_Zimmermann-38241/viewimage?sectionId=6358" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2020 00:01:48 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DBF3: Lucie Hammecke</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Lucie_Hammecke-32957</link>
                        <author>Lucie Hammecke</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Lucie_Hammecke-32957</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Lucie_Hammecke-32957/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>08.10.1996</dd><dt>Vita:</dt><dd>Über mich: - seit 2019 jüngste Landtagsabgeordnete in Sachsen und gleichstellungspolitische Sprecherin - im Landtagswahlkampf Direktkandidatin in Dresden - Januar 2017 bis Oktober 2019 Mitglied im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Sachsen als Frauen- und Genderpolitische Sprecherin - seit 2018 ehrenamtliches Mitglied im Jugendrat der Generationenstiftung - 2016 bis 2019 Studium der Politikwissenschaft (BA) Sonstiges: - sehr glückliche Besitzerin von Frieda (supersüßer Hund)</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Liebe Freundinnen und Freunde</strong>,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben 2020 und trotzdem ist <strong>Feminismus</strong>, ist der <strong>Kampf für die Gleichstellung von Frauen</strong> auch heute und hier unglaublich notwendig!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beispiele, die die Notwendigkeit beleuchten, gibt es genügend. Sei es der gesunkene Anteil von Frauen im sächsischen Landtag, der jetzt nur noch 27,7% beträgt. Der fortwährende Angriff auf das Recht über den eigenen Körper zu bestimmen, der sich hier in Annaberg-Buchholz immer wieder in Form von Demos der Abtreibungsgegner*innen zeigt. Der niedrige Anteil von Frauen in Führungspositionen – das zeigt sich auch ganz deutlich in der öffentlichen Verwaltung, in der zwar 60% Frauen beschäftigt sind, sich in Führungspositionen aber nur noch 25% wiederfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und die Notwendigkeit zeigt sich auch in der gesamten Thematik der<strong> Carearbeit</strong>, die gerade dieses Jahr ein Fokus von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Frauenkampftag ist. Denn ein Großteil der Carearbeit in Familien wird von Frauen erledigt. Berufe im Caresektor, seien es Erzieher*innen oder Pflegekräfte, werden vornehmlich von Frauen ausgeführt und sind auch noch unterdurchschnittlich bezahlt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Gesellschaft gibt es unzählige Ansatzpunkte für eine Politik, die <strong>Gleichstellung wirklich ernst nimmt</strong> und ernsthaft etwas ändern will - ohne dabei nur auf Freiwilligkeit und nette Appelle zu setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber auch wir als Partei haben noch Bausteine vor uns. Noch zu oft fällt es auch uns schwer, unsere ureigene, wichtige Forderung – <strong>mindestens 50% der Macht den Frauen</strong> - einzuhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daran möchte ich gemeinsam mit vielen weiteren engagierten Frauen arbeiten. Einerseits die Partei im Gleichstellungsbereich weiter programmatisch zu stärken, Beschlüsse zu schärfen und dabei die Erfahrungen, die ich als gleichstellungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion sammele, dort einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und andererseits unserer <strong>bündnisgrünen Verantwortung</strong> bewusst zu sein, als eine der wenigen Parteien, die aktiv und konsequent Frauenförderung betreiben!</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2020 14:18:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DBF2: Beatrice Bohne</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Beatrice_Bohne-62075</link>
                        <author>Beatrice Bohne (KV Chemnitz)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Beatrice_Bohne-62075</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Beatrice_Bohne-62075/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>28.08.1986</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Lübben (Spreewald)</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hallo liebe Menschen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>meine Bewerbung findet ihr <a href="https://wolke.netzbegruenung.de/s/mHK7QJfJS7rJpjA">hier</a></p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk-sn-53/Beatrice_Bohne-62075/viewimage?sectionId=6358" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2020 10:59:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DBF1: Merle Spellerberg</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Merle_Spellerberg-40238</link>
                        <author>Merle Spellerberg (KV Dresden)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Merle_Spellerberg-40238</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Merle_Spellerberg-40238/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>13.11.1996</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Höxter, NRW</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>meine Bewerbung findet ihr <a href="https://wolke.netzbegruenung.de/s/5HygMMx2Doie8Rg">hier</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Merle</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 19:28:27 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LPR19: Maurice Ramisch</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Maurice_Ramisch-56799</link>
                        <author>Maurice Ramisch (KV Erzgebirge)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Maurice_Ramisch-56799</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Maurice_Ramisch-56799/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>15.05.1994</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Marienberg</dd><dt>Vita:</dt><dd>2010 bis 2012 - Berufliches Gymnasium &quot;Julius Weisbach&quot; Freiberg; - ab 2012 Mitgliedschaft &quot;Radio T e.V.&quot; Chemnitz, 2013 bis 2020 Sanierung und Betrieb Ferienunterkunft &quot;Trebrahaus&quot; Marienberg, 2020 Fraktionsmitarbeiter Kreisverband Erzgebirgskreis    </dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe ParteifreundInnen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die von unseren Eltern 1989 eingeforderten demokratischen Grundwerte werden aktuell strapaziert und drohen zu zerreißen. Gerade wir jungen Menschen müssen uns stärker engagieren und uns weiterhin für diese freiheitlichen Grundwerte einsetzen.<br>
Zu meiner Auffassung von sozialer Verantwortung gehört es dazu, mich politisch in das demokratische Gefüge einzubringen und meinen klaren Standpunkt zu vertreten. Als einen persönlichen Ansporn sehe ich dabeidie hohe Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl, die zeigte, dass politische Meinungsbildung in den letzten Jahren an Stellenwert gewinnt.<br>
Der Gefahr, die von der AfD durch die hohe Mobilisierung von Wählerstimmen ausgeht, gilt es entgegenzuwirken und dementsprechend zu agieren.<br>
Meine ersten politischen Erfahrungen sammelte ich über zwei Jahre als freier Journalist bei dem Chemnitzer Radiosender Radio-T, und der darauffolgenden Fördermitgliedschaft. Der Einblick in die lokalpolitischen Zusammenhänge dieser Stadt ermöglichten mir ein besseres Verständnis für das Zusammentreffen der politischen Strömungen, welche schließlich auch zu den Ausschreitungen am 26.08.2018 führten.<br>
Die bereits existierenden Risse zwischen Familien, Freunden und Arbeitskollegen drohen sich immer weiter zu vergrößern und die Gesellschaft in zwei miteinander unvereinbare politische Lager zu spalten. Der auf Falschmeldungen basierenden, polemischen Empörungsmaschinerie der AfD, muss durch rationale öffentliche Aufklärungsarbeit in den Landesgremien Einhalt geboten werden. Auf kommunaler Ebene zeichnete sich bereits ab, dass in bestimmten ländlichen Regionen Sachsens kein entsprechendes Gegengewicht zur AfD gefunden wurde und in bestimmten Ortsteilen eine Mehrheit für eine neofaschistische und undemokratische Partei erreicht wurde. Nach dem Ergebnis der letzten Landtagswahl empfiehlt es sich jetzt die einmalige Chance zu ergreifen, zwischen den Unterschieden der ländlichen und städtischen Regionen gezielt zu differenzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich sehe eine landespolitische Aufgabe darin, Lebensraum für eine weltoffene Gemeinschaft zu bieten. Dieser ist nicht nur von sogenannten natürlichen, politischen räumlichen Bewegungen abhängig. Vor allem in den großen Städten Sachsens stimmte eine hohe Wählerschaft für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Doch ist dieser positive Trend noch nicht in ländlichen Räumen zu betrachten.<br>
Wir können davon reden, dass beispielsweise bundesweit die Zeiten der Diskriminierung von LGBTQ + vorbei zu sein scheinen. Diese Akzeptanz ist noch lange nicht in die Mikrokosmen der Schulen im ländlichen Raum und in Dorfgemeinschaften vorgedrungen.<br>
Zwar entwickelt sich Sachsen und wirkt für viele auch äußerlich attraktiv, doch existieren in Bezug auf raumordnerische Fragen unterschiedliche Rahmenbedingungen, die sich teilweise sehr negativ auf die individuelle, persönliche Freiheit, Entwicklung und Chancengleichheit insbesondere junger Menschen auswirken.<br>
Oft bieten die Feuerwehr, der Fußballverein oder die Kirche den einzigen Raum für soziale Treffpunkte in ländlichen Regionen. Leider findet dort oftmals verstaubtes, überholtes Gedankengut Resonanz. Ohne einen Aufschluss zu der Entwicklung städtischer Regionen werden bestimmte Landkreise weiterhin nur attraktiv auf bestimmte Teile der Gesellschaft wirken. Die fehlende soziologische Diversität des ländlichen Raumes bietet meiner Meinung nach den größten potenziellen Nährboden für die Verfestigung rechten Gedankengutes. Die Brutstätten der Gefahr, die wir dann bei Pegida und Co sehen, befinden sich oft an den abgelegensten Orten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Zeiten in welchen wir die Freiheit besitzen unseren Lebensraum sehr bewusst zu wählen, um einen Wandel zu einem möglichst umweltschonenden Lebensstil zu vollziehen, bedarf es diesbezüglich dringend der Findung von Lösungsansätzen.<br>
Besonders das Umland von Städten muss durch einen besseren ÖPNV aufgewertet werden, sodass junge Menschen es in Erwägung ziehen würden, in die Region zurückzukehren.<br>
Es bedarf einer Modernisierung des staatlichen Verwaltungsaufbaus, sodass die Vorteile von Kleinstädten mit guten sozioökonomischen Voraussetzungen genutzt werden können und dieser Lebensraum gezielt für alle Bevölkerungsschichten attraktiver wird. Der Mobilitätswandel, bezüglich einer ansprechenden Lebensqualität in einem ruhigen, sauberen Umfeld spielt dabei, meiner Meinung nach, eine wichtige sozialpolitische sowie umweltpolitische Rolle.<br>
Herausforderungen wie den Lehrermangel in den ländlichen Regionen zu bewältigen, bedürfen sehr viel persönlicher Überzeugung, um für ein eigenes Verantwortungsbewusstsein einzutreten. Den Bruch mit den sozialen Strukturen eines studentischen Umfelds, um in eine abgelegen Region, zu einer geringen Bezahlung zu ziehen, halte ich für einen Hauptschwerpunkt gegen die Entscheidung bestimmter junger Lehrkräfte sich für Schulen zu entscheiden, welche von Lehrermangel betroffen sind . Ebenfalls gilt es zu betrachten, was es für Kunst - und Kulturschaffende bedeutet, in einer Region zu verbleiben, wo sich für ihre Arbeit ein sehr geringes Publikum findet.<br>
Durch eine Landespolitik welche eine Zentralisierung der Gemeinden und Kreise angestrebt hat, ist ein weiteres Stück Demokratie an vielen Stellen zerbrochen. In bestimmten Kreisstätten wurden Ortschaftsräte bei den Eingemeindungen abgeschafft.<br>
Die Generation meiner Eltern fand keine Arbeit. Meine Generation findet keine oder kaum Gleichgesinnte. Wenn wir eine Gesellschaft schaffen wollen, die demokratisch und gerecht ist, gelingt dies nur im gemeinsamen Zusammenspiel mit den ländlichen Räumen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im vergangenen Jahr erhielt die Montanregion Erzgebirge, für welche ich mich als Kreisfraktionsmitarbeiter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einsetze, den Welterbetitel. Mein besonderes Interesse gilt dem Denkmalschutz. Mit viel Einsatzkraft sanierte ich ein ortsgeschichtliches, bedeutsames Gebäude meiner Heimatstadt Marienberg.<br>
Wir sind vielen unserer weltoffenen Gäste dankbar für die gute Auslastung unserer Ferienunterkunft.<br>
Durch die Betreuung dieses Ferienhauses bin ich sehr an die Region gebunden. Darum halte ich es persönlich für wichtig, mich im näheren Umfeld für meine Rechte und Ideale einzusetzen und mit offenen Augen die soziopolitischen Entwicklungen zu verfolgen. Somit versuche ich Einfluss auf mein räumliches Umfeld zu gewinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da ich selbst in einer sehr ländlichen Region lebe und deren Probleme täglich wahrnehme, halte ich mich für geeignet diese Missstände an der „Basis“zu bekämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es grüßt herzlich,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>euer Maurice</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 19:24:45 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LPR18: Marie Müser</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Marie_Mueser-49967</link>
                        <author>Marie Müser (KV Leipzig)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Marie_Mueser-49967</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Marie_Mueser-49967/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>25.10.1997</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Leipzig</dd><dt>Vita:</dt><dd>2016: Abitur am Friedrich-Schiller Gymnasium Leipzig; Oktober 2016-Dezember 2016: Praktikum beim Caritasverband Leipzig e.V. im Bereich der Integration Geflüchteter auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt; dann Gründung und Aufbau von &quot;Born(a)live - der interkulturelle Mädchentreff&quot; in Borna und Leipziger Land; seit 2017: Studium der Politik- und Wirtschaftswissenschaften; nebenbei: Bürotätigkeiten bei der Firma PMI Real Estate GmbH in Leipzig; seit Oktober 2018: Mitglied bei der GJ Leipzig; seit Januar 2019: Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen Leipzig und Kandidatur für den Leipziger Stadtrat im Leipziger Osten; seit 2019: aktiv in dem Aktionsbündnis &quot;Leipzig nimmt Platz&quot;; seit 2012: Private Filmproduktionen und öffentliche Präsentationen mit aktuellem Schwerpunkt: Politik und Gesellschaft.</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen, liebe Freunde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wechsel von Oppositions- zu Regierungspartei kam abrupt, wenn auch nicht unerwartet. Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen haben sich mit überwiegender Mehrheit entschieden, Regierungsverantwortung in einem Bundesland zu übernehmen, in dem bündnisgrüne Themen nie wirklich die Agenda der Regierungspolitik bestimmten. Wie gehen wir mit der neuen Situation um? Wie schaffen wir es, bündnisgrüne Themen, die in harten Verhandlungen ihren Platz im Koalitionsvertrag gefunden haben, konsequent umzusetzen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hierbei kommt dem Landesparteirat eine bedeutende Funktion zu. Ich wünsche mir, dass dieser die Vielfalt der Parteibasis repräsentierende Parteirat zukünftig selbstbewusster und stärker agiert und unserer regierenden Partei kritisch auf die Finger schaut. Mir ist zudem wichtig, eine Arbeitsebene mitzugestalten, in der konstruktive Kritik und sachliche Diskussionen den Dialog konsequent am Leben halten - denn nur das hält eine progressive Partei wie Bündnis 90/Die Grünen dynamisch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Was ist mir wichtig?</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ländlicher Raum </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die<em> Stärkung des ländlichen Raumes</em> muss gelebte Praxis sein. Es muss dabei, neben finanziellen Zuwendungen, insbesondere darum gehen, Potentiale zu entdecken, zu fördern und dauerhaft Präsenz zu zeigen. In vielen ländlichen Regionen schlummert unausgeschöpftes Potential. Seit der Wiedervereinigung ist die Zuwendung zu den Menschen und ihren Ideen mehr als unzureichend. Jetzt ist uns Bündnisgrünen in erstmaliger Regierungsbeteiligung die Möglichkeit geboten, etwas an diesen Umständen zu ändern. Menschen, die sich kulturell betätigen oder Räume für Begegnung und (interkulturellen) Austausch schaffen, brauchen verlässliche und engagierte Ansprechpartner*innen auf Landesebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es muss in der Regierungspraxis ebenso Wert darauf gelegt werden, Menschen im ländlichen Raum nicht vom Wachstum in den größeren Industriestädten auszuschließen und sie dadurch - im schlimmsten Fall - sogar der AfD oder anderen antidemokratischen Kräften in die Arme zu treiben. Es muss nun oberste Priorität haben, die Versäumnisse in der Verkehrspolitik aufzuarbeiten und das im Koalitionsvertrag festgelegte Ziel, 80 Prozent der in Sachsen lebenden Menschen Zugang zu vertaktetem ÖPNV zu gewähren, schnellstmöglich in Angriff zu nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bündnis 90/Die Grünen Sachsen als urbane Nischenpartei? </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Während Bündnis 90/Die Grünen auf Bundesebene ihren Erfolgskurs fortsetzen, scheint die Entwicklung in Ostdeutschland - vor allem in Sachsen - halt zu machen. Auch wenn wir bei der Landtagswahl das historisch beste Ergebnis in Sachsen einfahren konnten, genießen vor allem CDU und AfD einen Volkspartei-Status. Die Herausforderung besteht mittel- und langfristig darin, in Sachsen noch integrativer zu agieren und bewusst mit Wählergruppen, die sich unter Umständen eher für das konservativ-rechte Lager entscheiden würden, ins Gespräch zukommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch hier kann die verstärkte Präsenz bündnisgrüner Themen und Projekte im ländlichen Raum ein Ansatz zur Problemlösung sein. Denn existenzielle Ängste, Ungerechtigkeiten sowie die verbreitete Wahrnehmung von Menschen in sächsischen Dörfern und kleineren Städten, unzureichend wahr- und ernstgenommen zu werden, katalysiert sich nicht allzu selten in Hass und Fremdenfeindlichkeit. Auch wenn es als Erfolg zu werten ist, vor allem junge, gut gebildete Wähler*innen für sich zu gewinnen: Bündnis 90/Die Grünen Sachsen muss in der künftigen Regierungsarbeit Themen der sozialen Gerechtigkeit, Anliegen der Menschen mit mittleren und geringen Einkommen sowie die Bedürfnisse älterer Wählergruppen im ländlichen Raum und strukturell schwächeren Regionen stärker in den Blick nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><em>Antifaschismus</em> muss zum gesellschaftlichen Konsens werden </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In einer CDU-geführten Regierungskoalition das eigene antifaschistische Profil zu schärfen, kann und wird nicht leicht sein. Dennoch: Antifaschismus ist kein Randthema und muss 1.) als gesellschaftlicher Konsens wahrgenommen und von Bündnis 90/die Grünen in aller Eindeutigkeit praktiziert werden und 2.) so kommuniziert werden, dass Menschen aller Altersgruppen und Herkünfte Zugang zu dem Thema bekommen und sich in ihrem zivilgesellschaftlichen Engagement der vollen Solidarität von Bündnis 90/Die Grünen als Regierungsfraktion sicher sein können. Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Hanau oder Halle muss es weiterhin Pflicht sein, uns rhetorisch und inhaltlich unter keinen Umständen dem konservativen Narrativ eines ähnlichen Gefährdungspotentials ausgehend von <em>links</em> und <em>rechts</em> anzunähern. Gleichwohl müssen viele Kurskorrekturen an der vergangenen Regierungspolitik der CDU, die die massiven Gefahren des Rechtsextremismus in Sachsen lange Zeit nicht erkannte, vorgenommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Themen und Anliegen, mit denen sich der Landesparteirat zukünftig befassen wird, sind vielfältig. Ich würde mein breit gefächertes Interesse und meine Motivation gerne in die Arbeitsprozesse einfließen lassen und mich über Euer Vertrauen freuen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sonnige Grüße aus Leipzig</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Marie Rose Müser</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 14:52:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DL2: Jenny Krüner</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Jenny_Kruener-50486</link>
                        <author>Jenny Krüner (KV Chemnitz)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Jenny_Kruener-50486</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Jenny_Kruener-50486/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>21.11.1986</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Clausthal-Zellerfeld</dd><dt>Vita:</dt><dd>2012: Diplom Wirtschaftsingenieurwesen/ Elektrotechnik in Darmstadt und Lyon * Praktika u.a. in der Entwicklungszusammenarbeit in Ägypten (2011) und Ghana/Elfenbeinküste (2012) * 2013-2014 Siemens Graduate Program in Penig (Mittelsachsen), Nürnberg und Tianjin * Seit 2015: Projektleiterin von Digitalisierungs-, Produktentwicklungs- und Kulturwandel-Projekten bei Siemens in Penig * Seit 04/2018: Parteimitgliedschaft * Seit 11/2019: Sprecherin des KV Chemnitz</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>für uns in Sachsen war das letzte Jahr spannend, ereignisreich und sehr erfolgreich. Neben erfolgreichen Wahlkämpfen und einem starken und ambitionierten Koalitionsvertrag können wir uns vor allem auch über ein weiterhin beeindruckendes Mitgliederwachstum freuen. Aber auch auf Bundesebene haben spektakuläre Wahlerfolge und Umfrageergebnisse ganz neue Möglichkeiten eröffnet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist also ein guter Zeitpunkt für uns GRÜNE, uns nach zwanzig Jahren ein neues Grundsatzprogramm zu geben. Dieses Grundsatzprogramm soll im November auf der Bundesdelegiertenkonferenz verabschiedet werden. In der aktuell geplanten Sitzung des Länderrats wird die Vorstellung des ersten Programmentwurfs ein wesentliches Thema sein. Ich bin davon überzeugt, dass ein modernisiertes Grundsatzprogramm gerade in diesen für uns erfolgreichen Zeiten helfen kann, uns zu sammeln, zu fokussieren und gestärkt in die Parteiarbeit der nächsten Jahre zu gehen. Aber auch mögliche Regierungsaufgaben können neu gedacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mir macht es Spaß, mich in solche strategischen Prozesse einzudenken und sie mitzugestalten. In meinem Beruf als Projektleiterin in Digitalisierungsprojekten geht es auch darum, klare Zielstellungen für neue Wege in einem vielschichtigen Umfeld zu entwickeln und als Sprecherin des KV Chemnitz sehe ich auch, welche Fragen und Herausforderungen die Arbeit eines Kreisverbands prägen. Diese Sichtweisen möchte ich gern einbringen und den Grundsatzprozess für Sachsen mit voller Motivation und Energie unterstützen. Deshalb bewerbe mich bei euch als Delegierte für den Länderrat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders am Herzen liegt mir im Rahmen dieses Prozesses:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wie wir unsere zentralen Visionen - CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren, eine ökologische Lebensweise zu verbreiten unser Wirtschaftssystem ökologisch neu auszurichten - mit ambitionierten und trotzdem machbaren, ganzheitlichen und in sich stimmigen Zielen hinterlegen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wie wir die massiven gesellschaftlichen Veränderungen, die wir anstoßen wollen und müssen, sozialverträglich gestalten können</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wie wir die Menschen auf diesem Weg mitnehmen und überzeugen können, wie wir unsere Politik auf den Punkt bringen und erklären können - in einer Zeit, in der immer mehr Menschen gerade in Sachsen sich von komplexer Politik abgehängt fühlen und sich für die vermeintlich einfacheren Lösungen einer rechtspopulistischen Partei entscheiden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sehr gerne möchte ich mich für diese Themen im Länderrat einsetzen. Gleichzeitig möchte ich in der Zeit bis zur Bundesdelegiertenkonferenz die Informationen auch nach Sachsen tragen, z.B. indem ich mich für die Organisation einer Regionalkonferenz engagiere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Stimme dafür gebt, Sachsen im Länderrat mit vertreten zu dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herzliche Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jenny</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 07:57:21 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>RPK4: Johannes Brink</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Johannes_Brink-38908</link>
                        <author>Johannes Brink (KV Mittelsachsen)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Johannes_Brink-38908/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>04.10.1993</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Saalfeld</dd><dt>Vita:</dt><dd>Seit 2010 Mitglied der GRÜNEN JUGEND, Seit 2011 Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, 2011-2015 Sprecher des Kreisverbandes Saale-Orla der Grünen, Anfang 2013 - Herbst 2014 Schatzmeister der GRÜNEN JUGEND Thüringen, Rechnungsprüfer bei der GRÜNEN JUGEND Thüringen, der GRÜNEN JUGEND Sachsen, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen, der Studentenschaft der TU Bergakademie Freiberg, bei Die Alternative Kommunalpolitik Sachsen e.V. sowie dem Studierendenclub Erdalchimisten Freiberg e.V., Mitglied des Stadtrates der Stadt Freiberg und in dessen Verwaltungs- und Finanzausschuss, Stellvertretender Schatzmeister des KV Mittelsachsen seit 2019</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die Finanzen sind wichtig für die Arbeit einer Partei. Sie bestimmen, was möglich ist. Die nachträgliche Betrachtung kann dabei helfen, aus den Erfahrungen zu lernen. Es ist spannend, diesen Blick zu wagen. Deshalb trete ich erneut als Rechnungsprüfer für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Vergangenheit übernahm ich die Prüfung unterschiedlichster Organisationen. Die Prüfung eines Studierendenclubs letzten Monat war hierbei für mich eine neue Erfahrung, da es hier um ein Tagesgeschäft im Barbetrieb geht. Die Prüfung unterschiedlicher Organisationen zeigen neue Blickwinkel, die ich für hilfreich halte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Johannes Brink</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 01:42:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>EGP2: Jakob Lindenthal</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Jakob_Lindenthal-35648</link>
                        <author>Jakob Lindenthal (LAG Wirtschaft)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Jakob_Lindenthal-35648</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Jakob_Lindenthal-35648/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>29.06.1995</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Nürnberg</dd><dt>Vita:</dt><dd>Schulbegleitende Metallbau-Ausbildung (Gesellenbrief). Weltwärts-Freiwilligendienst bei der tansanischen Berufsfeuerwehr. Seit 2016 Physikstudium an der TU Dresden. Seit 2017 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, 2018-2019 Sprecher der LAG Wirtschaft Sachsen und BDK-Delegierter. Arbeit: Seit 2017 studentische Hilfskraft am Institut für Angewandte Physik der TU Desden, 2018 Entwicklungshilfeprojekt für Africraft (Tansania), freiberuflicher technischer Berater</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Mitgrüne,<br>
was für eine Zeit, in der wir unterwegs sind! Wir Grünen gestalten Regierungsarbeit und gleichzeitig schwindet an den Rändern unserer Gesellschaft das Verständnis für ein demokratisches Miteinander. Dies passiert nicht nur in Sachsen und Deutschland, sondern in ganz Europa. Deswegen ist es sehr wichtig, dass wir uns trauen, die großen Fragen Europas zu diskutieren und mit den anderen grünen Parteien an einer echten Vision für die Zukunft der EU zu arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Während meines Freiwilligendienstes in Tansania ist für mich deutlich geworden, welche Privilegien wie Menschenrechte und soziale Sicherheit europäische Bürger genießen und wie wenig die EU gleichzeitig unternimmt, damit alle Menschen auf der Welt eine Chance haben, an diesen Privilegien teilzuhaben. In der Landesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft haben wir uns neben rein sächsischen Wirtschaftsthemen auch mit dem öffentlichen Beschaffungsrecht auseinandergesetzt und dort Prozesse angestoßen, um menschenwürdige und ökologisch nachhaltige Lieferketten für öffentliche Einrichtungen umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Delegierter zum Kongress der EGP möchte ich mich dafür einsetzen, dass wir Grünen unsere EU im globalen Rahmen verstehen und unsere Partner weltweit auf Augenhöhe behandeln, besonders in der Handelspolitik. Dazu gehört in meinen Augen auch, dass wir in Menschenrechtsfragen klar Position beziehen und die gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik konsequent als Mittel nutzen, Menschen weltweit ein Leben in Sicherheit und Frieden zu ermöglichen. Als Austauschstudent habe ich in Indien die Proteste gegen das neue, gegen muslimische Einwanderer gerichtete Einbürgerungsgesetz 2019 erlebt und auch die Härte, mit der der die nationalistische Regierung gegen diese vorgeht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte in der EGP daran arbeiten, dass wir die Menschenrechtssituation weltweit präsent halten und als Grüne in der EU wie auch global konsequent Stellung beziehen für Pluralismus und soziale Gerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass die EU eine entschlossene Fürsprecherin und Verteidigerin der Menschenrechte wird und es fair zugeht in der Zusammenarbeit Europas mit den Ländern des globalen Südens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bitte euch um euer Vertrauen und eure Stimmen, um die sächsischen Grünen am EGP-Kongress zu vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Jakob</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk-sn-53/Jakob_Lindenthal-35648/viewimage?sectionId=6358" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2020 21:51:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>EGP1: Julian Peters</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Julian_Peters-48909</link>
                        <author>Julian Peters (LAG Europa/ LAG Bildung)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Julian_Peters-48909</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Julian_Peters-48909/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>21.11.1997</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Bad Muskau</dd><dt>Vita:</dt><dd>2015 – Realschulabschluss an der Bruno-Bürgel Oberschule in Weißwasser          2015-2018 – Ausbildung zum Industriekaufmann bei den örtlichen Stadtwerken            2018 – voraussichtlich 2021 – Erwerb der allgemeinen Hochschulreife an der SZBW Cottbus                  Seit 2019 Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  Vorstandsmitglied der Regionalgruppe Muskauer Heide</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit bewerbe ich mich als Euer Delegierter für den Kongress der EGP.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Europa steht vor nie dagewesenen Herausforderungen, einerseits durch den Austritt Großbritanniens oder das Erstarken von Populisten in ganz Europa, als auch vor anderen globalen Herausforderungen, wie den Klimawandel oder die Weltwirtschaft. Um dem positiv und weltoffen entgegenzutreten braucht es eine starke Grüne Stimme, welche Herausforderungen als Chancen sieht und sie meistert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Kind durfte ich schon früh die Vielfalt Europas kennenlernen, egal ob wir bei meiner Großmutter im sonnigen Spanien zu Besuch waren oder durch das typisch polnische Essen meiner Oma mütterlicherseits zu Weihnachten. Auch andere Eindrücke prägten mich nachhaltig, so zum Beispiel ein mehrwöchiger Aufenthalt im verregneten, aber aufregenden London, oder ein Roadtrip durch die wunderschönen Landschaften Italiens. Dadurch wurde ich zu einem begeisterten Europäer und habe die Kultur unseres Kontinents lieben gelernt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eben diese Kultur müssen wir nun stärken, Populismus in ganz Europa entgegentreten und gemeinsame Herausforderungen meistern. Das schaffen wir nur, wenn wir weltoffen, ökologisch und gerecht vorangehen und andere Menschen mit unser Begeisterung mitreißen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine Kernthemen sind eine nachhaltige Bildung und Wirtschaft. Durch meine Ausbildung zum Industriekaufmann konnte ich schon zeitig Eindrücke in der Wirtschaft sammeln und mein angestrebtes Lehramt-Studium unterstreicht mein Interesse an der zukünftigen Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen. Weiterhin beschäftigt mich die Wiederaufforstung, Erhaltung und Pflege unserer Wälder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin zuversichtlich, dass Europa die Zukunft erfolgreich meistern wird, doch geschieht das nicht von allein, wir werden hart dafür arbeiten und kämpfen müssen, um am Ende den Kontinent zu einem grünerem zu machen. Ich hoffe euch beim Kongress der EGP vertreten zu dürfen und freue mich über eure Stimme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herzliche Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Julian Peters</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk-sn-53/Julian_Peters-48909/viewimage?sectionId=6358" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2020 16:46:02 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DL1: Sebastian Walter</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Sebastian_Walter-20621</link>
                        <author>Sebastian Walter (KV Mittelsachsen)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Sebastian_Walter-20621</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Sebastian_Walter-20621/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>30.09.1989</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Karl-Marx-Stadt, jetzt Chemnitz</dd><dt>Vita:</dt><dd>Studium der Verkehrswirtschaft in Dresden und Zürich; 2016-2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, 2018/19: Referent des Fraktionsvorsitzenden der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, seit 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (mit Koordinierungsfunktion) im Bundestag. Politisch: Seit 2008 Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN; 2008-2014: Kreisvorstand GRÜNE Mittelsachsen; 2013/14: Sprecher der Grünen Jugend Sachsen; 2014-2019 Kreisrat im Kreistag Mittelsachsen, Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss; 2014-2016: Mitglied im Landesparteirat GRÜNE Sachsen; 2017/18: Mitglied im Landesvorstand GRÜNE Sachsen; seit 2019 Sprecher GRÜNE Mittelsachsen.</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>CDU und SPD zeigen in diesen Wochen, wie ein unkoordiniertes Agieren zwischen Bundespartei einerseits und Landesverbänden andererseits Parteien in schwerwiegende Krisen stürzen lassen. Die bezeichnenden Vorgänge um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen hat die Frage aufwerfen lassen, inwiefern die CDU generell in schwierigen politischen Situationen ihrer politischen Verantwortung gerecht wird und über diese Frage ihre Bundesvorsitzende verloren. Zahlreiche Landesverbände und Regierungsmitglieder der SPD hingegen führen seit der Wahl ihrer neuen Parteispitze das merkwürdige Stück auf, wie Themen und Tonlage ihrer Bundesvorsitzenden größtmöglich zu ignorieren oder gar zu torpedieren sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewerbe mich als <strong>Delegierter für den Länderrat</strong>, weil die produktive Vernetzung und eine stimmige Tonalität zwischen den Ländern und der Bundespolitik mitentscheidend für unser eigenes Durchsetzungsvermögen und künftiges politisches Gewicht auf beiden Ebenen sind. Nur darüber sind noch bessere Wahlergebnisse bei der nächsten Bundestagswahl – wann auch immer diese genau stattfinden wird – und darüber hinaus in den Ländern machbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Denn bei uns Bündnisgrünen zeigt sich derzeit deutlicher als bei anderen Parteien: Im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland können Parteien zugleich Regierungs- und Oppositionskraft zugleich sein. Derzeit sind zehn Landesverbände von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Regierungsrolle; zu hoffen ist, dass Thüringen baldmöglichst als elftes Land wieder in die Runde der grün-regierten und grün-mitregierten Länder zurückkehrt. Der politische Alltag all dieser Landesverbände ist wesentlich davon geprägt, ein Bundesland zu regieren. Diese Aufgabe kommt nicht nur den Minister*innen oder Fraktionen und ihren Abgeordneten zu, sondern auch auf die Vorstände auf Landes- und Kreisebene, die landespolitische Entscheidungen und die damit verbundene mühsame Kompromissbildung in Dresden erklären müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Zusammengreifen von Regierungsrolle im Land und Oppositionsrolle im Bund wird sich nur dann produktiv gestalten, wenn neben den Konferenzen der G-Länder und den G-Kaminen vor den Bundesratssitzungen immer wieder deutlich wird, dass der Bundesvorstand und die Bundesgeschäftsstelle nicht das parteipolitische Pendant der Bundestagsfraktion ist, sondern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in unseren verschiedenen Rollen in den 16 Ländern in Gänze abbilden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dass dieses produktive Zusammenwirken für eine wirksame Klimaschutzpolitik mehr als dringend notwendig, aber auch erfolgversprechend ist, zeigt sich am Beispiel des völlig ambitionslosen „Klimapäckchens“ der Bundesregierung: Der Spagat, das Verfehlen der Klimaziele und Maßnahmen wie einen völlig wirkungslosen CO2-Preis im Bundestag zu kritisieren und zugleich über unsere Stimmen im Bundesrat spürbare Verbesserungen zu verhandeln und als bündnisgrünes Ergebnis in der Öffentlichkeit vorzulegen, ist machbar. Dieses organisierte Zusammenwirken bündnisgrüner Akteur*innen lassen in diesen Tagen auch Nachbesserungen beim Kohleausstiegsgesetz in greifbare Nähe rücken. Zugleich muss ein solcher Spagat immer wieder kommunikativ gut vorbereitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Länderrat als zentraler Ort zwischen den Bundesdelegiertenkonferenzen für den länderübergreifenden Erfahrungsaustausch, der Länderrat als ein Gremium, welches Richtlinien und Inhalte bündnisgrüner Politik definiert, diese in den Bundesverband, in die Fraktionen und Landesverbände transportiert und wo um Positionen progressiver Politik gerungen wird – dieser Austausch zwischen den Ebenen ist mir angesichts wieder wachsender Regierungsverantwortung in den Ländern und der derzeitigen Oppositionsrolle im Bund ein Anliegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit den Perspektiven als Sprecher meines Kreisverbandes Mittelsachsen, Gemeinderat und Kreisrat in meinem Landkreis und aus dem „Maschinenraum“ parlamentarischer Arbeit in Bund und Land bringe ich einen vielfältigen Erfahrungsschatz für den Länderrat mit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit diesem Hintergrund bitte ich euch für eine Delegation für den Länderrat um eure Stimme und euer Vertrauen. Meldet euch bitte, wenn ihr Rückfragen habt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herzliche Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sebastian Walter, Kreisverband Mittelsachsen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>sebastian.walter@gruene-sachsen.de</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 19:35:24 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LPR17: Katharina Krefft</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Katharina_Krefft-49273</link>
                        <author>Ulrike Böhm (KV-Sprecherin Leipzig)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Katharina_Krefft-49273</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Katharina_Krefft-49273/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>-</dd><dt>Vita:</dt><dd> Katharina Krefft 41 Jahre Aktives Mitglied im Kreisverband Bad Kissingen von 1994-2000. In Vorständen der Grünen Jugend (Land und Bund) von 1998 bis 2001, ab 2001-2003 im Kreisvorstand der Bündnis ´90/ Die Grünen Leipzig, von 2003 bis 2005 im Landesvorstand Im Wahljahr 2002 Geschäftsführerin und Wahlkampfmanagerin des Kreisverbandes; daran anschließend von 2002 bis 2004 Büroleiterin im Wahlkreisbüro; 2004 Wahlkampfmanagerin für Gisela Kallenbach zur MdEP. Studium der Medizin an der Universität Leipzig. Von 2002 bis 2012 Delegierte erst für die Grüne Jugend, dann für den Landesverband Sachsen im Bundesfrauenrat bei Bündnis 90/Die Grünen. Zeitweilig Mitglied in den Bundesarbeitsgemeinschaften Frauen und längere Zeit für Gesundheit &amp; Soziales. Seit 2004 Stadträtin in Leipzig, tätig im Fachausschuss Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule; Mitglied im Aufsichtsrat Klinikum St. Georg; Seit 2009 im Verwaltungs- und Beteiligungsausschuss; Seit 2013 Fraktionsvorsitzende; Ab 2014 Aufsichtsrat Leipziger Holding LVV; Seit 2020 Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Mitglied im Organisationsteam für das Leipziger Frauenfestival Beraterin im Organisationsteam der Revolutionale Leipzig Initiatorin des Demokratiejahres 2018 Mitglied im Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Leipzig - Addis-Abeba Mitglied im Eine Welt Verein, beim RAA Verein für Interkulturelle Arbeit, Jugendhilfe und Schule e.V., bei Ökolöwe und BUND Publikationen im DAKS e.V. Menschen mit Behinderung Inklusive 2011 Asyl suchen in Sachsen 2014 Kommunale Gleichstellungspolitik für Frauen 2017  www.katharinakrefft.de instagram/katharinakrefft facebook/katharina-krefft2220  eMail: katharina.krefft@t-online.de  berufstätig als Ärztin verheiratet mit Peter Hettlich 3 Töchter und 2 Buben</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freunde, liebe Freundinnen,<br>
seit 2000 begleite ich uns Bündnisgrüne in Sachsen auf unserem Weg nach vorne. Als Geschäftsführerin in Leipzig damals im Wahljahr 2002, das mit „Danke Grüne, es war schön mit Euch“ eingeleitet wurde, als Mitglied im Landesvorstand, der den Wiedereinzug in den Landtag vorbereitete und als Stimmengewinnerin für die Kommunalwahl - stets streite ich für die erkennbare Grüne Stimme. Die letztjährigen Wahlerfolge zu den Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen machen uns zuversichtlich, jedoch: die politische Arbeit erreicht jetzt ein neues Niveau.<br>
Wir Grüne kennen schlechte Ergebnisse, Zittern und Bangen. Große Erfolge kannten wir eher nicht, wir gewöhnen uns gerade erst daran. Wir erleben die Anstrengung, die der Mitgliederzuwachs und die Wahlkämpfe mit Wahlerfolgen nach sich ziehen, und die uns an den Rand der Belastbarkeit bringen. Wir erleben viele von uns als Mandatsträger oder in neuen Ämtern und wir müssen zusehen, dass wir Hinterland gewinnen.<br>
Die Kandidierenden für den Landesvorstand machen daher zurecht konkrete Vorschläge für eine weitere<br>
Professionalisierung der Regionalebene. Richtig war es, ab 2002 erstmals mit Regionalbüros in den ländlichen Raum zu gehen, richtig war es, dass Abgeordnete aus Bund und Land hierfür erstmals Strukturen schufen und<br>
ausbauten. Zusammen mit der Professionalisierung der Landesebene tragen diese Entscheidungen nunmehr Früchte. Sie sind aus meiner Sicht eine wichtige Grundlage für die gestiegene Zustimmung für uns in Sachsen.<br>
Personelle Professionalisierung ist die eine Aufgabe, die andere, unsere Kommunikation zu verbessern. Ich meine nicht in den Worten, sondern in der Verbreitung. Wir haben Inhalte, gute Sachargumente, in der real existierenden sächsischen Medienlandschaft aber viele dicke Bretter zu bohren. Allein auf social media zu setzen reicht mir dabei nicht, wir müssen breiter kommunizieren und Demographie und soziale Welten berücksichtigen. Stadt und Land, Alt und Jung, aufstrebend und abgehängt – unsere komplexen Angebote müssen verständlich sein.<br>
Dazu gehört für mich auch ganz elementar die Wertschätzung innerhalb unserer Partei. Denn unsere Qualität ist nicht allein die inhaltliche Arbeit, sondern sie manifestiert sich ganz entscheidend im wertschätzenden Umgang miteinander. Das bedeutet: mehr Beteiligung, mehr Kommunikation, mehr Aufgabenteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte auch mit meiner langjährigen Erfahrung dazu beitragen, diese Wachstumsprozesse voranzubringen, die<br>
Beteiligung der Ebenen sicher zu stellen und diese Aufbauarbeit zum Erfolg zu bringen. Dafür müssen wir uns jetzt die Zeit nehmen, denn die Regierungsbeteiligung stellt uns vor neue Aufgaben, und die nächste Wahl in 2021 kündigt sich bereits an. Entscheidend ist, dass wir gehört werden, dass wir die Themen setzen und nicht immer erst als Dritte genannt werden, dass wir Grüne die grünen Themen spielen und nicht die Anderen. Entscheidend ist, dass wir unsere Anhänger_innen dauerhaft gewinnen, dass wir mobilisieren können wenn es darauf ankommt, dass wir an Erfahrung gewinnen. Das musste ich in der OB-Wahl in Leipzig erfahren: es fehlte nach einem Jahr in Wahlkämpfen die Puste, es fehlte die Kraft, es fehlte aber auch die Erfahrung – obwohl es der engagierteste OB-Wahlkampf mit dem besten Ergebnis war.<br>
Erfolg ist kein Selbstläufer. Nachhaltig wachsen - das ist die Aufgabe für unseren Landesverband. Genau da kann ich im Landesparteirat mit Erfahrung und Engagement beitragen.<br>
Eure Katharina</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 17:14:47 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LPR16: Carina Flores</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Carina_Flores-33377</link>
                        <author>Carina Flores (KV Leipzig)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Carina_Flores-33377</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Carina_Flores-33377/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>04.08.1975</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Argentinien</dd><dt>Vita:</dt><dd>Politisch: Seit mehr als 4 Jahren engagiere ich mich für die politische Partizipation von Menschen mit Migrationserfahrung und habe ich mich 2019 als Stadträt*in der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Kommunalwahl 2019 in Leipzig kandidiert.  Ich bin Co-Sprecherin* des AK Frauen, Gleichstellung und LSBTIQ* in Kreisverband Leipzig für die Grünen und Stadtbezirksbeirät*in in meinem Stadtteil Gohlis. Als Elternsprecher*in und als Elternvertreter*in für die Schulkonferenz an der Schule meines Kindes engagiere ich mich, weil es mir wichtig ist, den Lebensbereich, der mich umgibt, aktiv mitzugestalten. Seit 2019 Vorstandmitglied in Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V. Persönlich: Mehr als 5 Jahre habe ich in der Wissenschaft im Bereich der Umweltforschung gearbeitet, an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Anwendungstechnologie. Seit 2015 bin ich in der Bildungslandschaft als Projektmanager*in und als Referent*in für politische Bildungsarbeit tätig. Bei meiner Arbeit beschäftige ich mich insbesondere mit den Themen Umwelt- und sozial Ökologische Transformation und Feminismus.</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Frauen* schauen nicht mehr länger zu, wie andere über ihre Zukunft entscheiden. Frauen* wollen nicht nur mitreden, sondern mitentscheiden und nehmen die Zukunft selbst in die Hand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich sehe eine große Chance zur politischen Partizipation von Menschen mit Migrationserfahrung an konstruktiver Politik, wenn sich die Gesellschaft - und insbesondere politische Organisationen gegenüber unterschiedlichen Perspektiven und Lebensweisen öffnen, Vorurteile abbauen und politische Akteur*innen Veränderungen durch die politische Teilhabe und Partizipation von Minderheiten verantwortungsvoll vorantreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir Grünen zeigen, dass die Partizipation von Burger*innen an konstruktiver Politik möglich ist, dass Vielfallt und Gleichstellung mit uns in der neuen Regierung großgeschrieben wird. Ich möchte diese so wichtige Arbeit mitgestalten, eine rege Diskussion aufrechterhalten und konstruktiv und kreativ die Grünen Ideen weiterentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Antirassismus, Gleichstellungsarbeit und eine inklusive Gesellschaft sind als Hauptaufgabe zu verstehen. Alle Akteure, zivilgesellschaftliche, politische aber auch die administrativen Ebenen müssen Rassismus und strukturelle Diskriminierung bekämpfen. Einen Beitrag zu leisten zu einer diskriminierungsfreien und gleichberechtigten Gesellschaft, die alle Menschen mitgestalten können, ist mir ein ernstes Anliegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Letztendlich rührt meine Motivation, mich politisch zu engagieren, aus meiner eigenen Lebenserfahrung und auch aus der aktuellen politischen Lage in Sachsen. Wenn die Freiheit und unsere demokratischen, im Grundgesetz verankerten Werte in Frage gestellt werden und Menschen bedroht sind, dann stellt sich die Frage, wie jede*r einzelne Verantwortung übernehmen kann. Die Verantwortung für sich selbst, für die liebsten Menschen, die Verantwortung für die Familie, für Nachbar*innen, Kolleg*innen, Freund*innen, aber auch für die Marginalisierten in unserer Gesellschaft. Diese Entscheidung zur Verantwortung steht in Sachsen gerade heute einmal mehr wieder zur Debatte und dafür müssen wir alle als zivilgesellschaftliche Akteur*innen zusammenstehen für ein weltoffenes und demokratisches Sachsen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb bewerbe ich mich bei Euch um ein Votum für den Landesparteirat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diesem Sinne freue ich mich über Eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herzliche Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Carina Flores</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 17:03:03 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LPR15: Hannes Merz</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Hannes_Merz-3535</link>
                        <author>Hannes Merz (KV Sächsische Schweiz - Osterzgebirge)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Hannes_Merz-3535</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Hannes_Merz-3535/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>04.09.1985</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Pirna</dd><dt>Vita:</dt><dd>Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen seit dem 20.04.2005, 2005 - 2009 insgesamt 3,5 Jahre Mitglied des Landesvorstandes der Grünen Jugend, 2008 - 2020 Mitglied in Kreisvorstand des KV Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, seit August 2016 Co-Sprecher der LAG Demokratie und Recht, Mitarbeit in der LAG Gewerkschaftsgrün, Mitglied der Aktion Zivilcourage e.V., in der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) und beim ADFC e.V.</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Liebe Freund*innen,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politisch sozialisiert wurde ich in den 2000er Jahren in Pirna und der Sächsischen Schweiz. Die Themen die mich damals umgetrieben haben, sind auch heute noch die Themen die mich antreiben. Das Eintreten für unser liberale Demokratie auf der einen Seite und der Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus, Demokratiefeindlichkeit und Nazismus auf der anderen Seite sind es, die für mein politisches Engagement grundlegend sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade der Kampf für eine plurale und solidarische Gesellschaft, war und ist einer den wir alle mit aller Entschlossenheit führen müssen. Die fortwährende Normalisierung einer faschistoiden Partei wie der AfD ist keine neue Erkenntnis, die erst seit den Ereignissen in Thüringen zu beobachten ist. Nein dass ist ein Prozess den wir in den Kreistagen, Stadt- und Gemeinderäten schon seit Jahren mitverfolgen können. Und es sind nicht nur CDU, FDP und Freie Wähler die wenig Berührungsängste mit der AfD haben, nein es sind manchmal auch SPD, Linke und kommunale Abgeordnete unserer eigenen Partei die teilweise mit der AfD zusammenarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben bei uns im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge leider einen solchen Fall, wo ein parteiloser Gemeinderat, der über unsere Liste gewählt wurde, jetzt in einer Fraktion mit einen AfD und einem CDU Gemeinderat zusammenarbeitet. Er begründet dies damit, dass in der Kommunalpolitik doch immer um die konkreten Anliegen in der Gemeinde geht und Parteipolitik da doch keine Rolle spielt. Eine Argumentation die auch wir bisweilen vertreten, aber vielleicht braucht es an dieser Stelle ein Neujustierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ja, es geht auch in der Kommunalpolitik um Parteipolitik, nämlich genau dann wenn Vertreter*innen einer faschistoiden Partei versuchen unter dem Deckmäntelchen einer vermeintlichen sachbezogen Kommunalpolitik ihre antidemokratischen und rassistischen Ideen und Meinungen zu propagieren. An dieser Stelle müssen wir als Bündnisgrüne dieses Deckmäntelchen lüften und durch eine klare und deutliche Haltung aufzeigen was wirklich darunter steckt, eben eine antidemokratische und in ihrem Kern rassistische Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber es gibt auch etwas Grundsätzlicheres dem wir uns genauer widmen müssen. Ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Demokratie ist eine funktionierende Diskurskultur, aber dass die Diskurskultur zur Zeit nur noch eingeschränkt funktioniert ist wahrlich keine neue Erkenntnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb brauchen wir eine neue Diskurskultur. Zentral hierbei ist für mich der Begriff Pluralismus, wir müssen uns wieder verinnerlichen, dass auch Meinungen die nicht unserer eigenen entsprechen, ihre Berechtigung haben. Sie haben nicht nur ihre Berechtigung, nein sie sind auch ein elementarer Bestandteil einer offenen, solidarischen und libertären Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir als Bündnisgrüne sollten diese pluralistischen Diskurskultur vorleben. Wenn es Diskussionen und widerstreitende Meinungen zu einem Thema gibt, müssen wir diese Diskussionen auch führen und uns die Meinungen in einem gegenseitigen Respekt sagen. Die Ergebnisse solcher Prozesse sind auch die, die sich langfristig als die Besten und die Nachhaltigsten erweisen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade jetzt als Regierungspartei, ist es wichtig dass wir diese innerparteiliche Diskursfähigkeit nicht nur beibehalten, sondern auch ausbauen. Wir sollten auf allen Ebenen über unsere Arbeit als Regierungspartei miteinander reden, debattieren und wenn nötig auch streiten, aber dass sollten wir stets in dem Bewusstsein tun, dass wir nur gemeinsam auf unsere Ziele hinarbeiten und dieses Land positiv verändern können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Letztendlich dürfen wir aber auch keine Angst davor haben Debatten die wir innerparteilich führen auch öffentlich sichtbar zu machen. Nur wenn wir vorleben wie Diskussionsprozesse innerhalb einer Partei offen und fair geführt werden, können wir einen Beitrag dazu leisten, nicht nur politische Prozesse transparenter zu machen, sondern auch ein positives Beispiel dafür geben wie Diskussionen auch in der ganzen Gesellschaft geführt werden könnten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Also lasst uns zusammen ein Zeichen für eine solidarische, liberale, ökologische und diskussionsfreudige Partei und Gesellschaft setzten und lasst uns den Menschen in diesem Land zeigen das wir als Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen zu Recht die einzige Bürger*innenrechtspartei sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitgliederversammlung meines Kreisverbandes hat mir am 25. Januar das einstimmige Votum für die Bewerbung zum Landesparteirat gegeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bitte um Euer Vertrauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit besten bündnisgrünen Grüßen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hannes</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk-sn-53/Hannes_Merz-3535/viewimage?sectionId=6358" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 16:43:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LPR14: Markus Scholz</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Markus_Scholz-14045</link>
                        <author>Markus Scholz (KV Mittelsachsen)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Markus_Scholz-14045</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Markus_Scholz-14045/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>08.02.1996</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Freiberg</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>meine Bewerbung findet Ihr <a href="https://wolke.netzbegruenung.de/s/NfEqaWWnEQjtg5t">hier als PDF</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eurer Markus</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 14:09:38 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LPR13: Jähnigen Eva</title>
                        <link>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Jaehnigen_Eva-4783</link>
                        <author>Eva Jähnigen (KV Dresden)</author>
                        <guid>https://ldk-sn-53.antragsgruen.de/ldk-sn-53/Jaehnigen_Eva-4783</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk-sn-53/Jaehnigen_Eva-4783/viewimage?sectionId=6355" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geburtsdatum:</dt><dd>02.11.1965</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Dresden</dd><dt>Vita:</dt><dd> 1.	Politische Biografie •	frühe Kontakte zur Friedens- und Bürgerrechtsbewegung in der DDR in den 80er Jahren; vor und nach &#039;89 Mitarbeit in verschiedenen sozialen und ökologischen Initiativen; Mitglied BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Sachsen seit Oktober 91 •	GRÜNES Stadtratsmandat von 1991 – 2011, viele Jahre Fraktionssprecherin und u. a. langjähriges Mitglied des Umwelt-, Stadtentwicklungs-, Krankenhaus- und Kitaausschusses; 2008 Kandidatur für BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN zur Dresdner OB-Wahl (9,88%) •	2005 – 2010 Landesvorstandssprecherin der sächsischen GRÜNEN •	2009-2015 Landtagsabgeordnete in der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN; von 2009 – 2014 zuständig für Innen, Kommunales und Verkehr mit Regionalbüros in Pirna, Freiberg und Dresden; nach 2014 zuständig für Gleichstellung, Kommunales, Rechts- und Verkehrspolitik sowie Gleichstellung sowie Regionalbüros in Pirna, Meißen und Dresden •	2013 – 2015 Stadtvorstandssprecherin BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in Dresden; u. a. Führung der Verhandlungen für die von 2014 – 2019 bestehende rot-grün-rote Kooperation in Dresden  •	seit 2015 Bürgermeisterin in Dresden und zuständig für Umwelt und Kommunalwirtschaft; Mitglied des Umweltausschuss und der AG Energiepolitik des deutschen Städtetages; stellv. Mitglied Ausschuss für Stadtentwicklung Bau und Umwelt des sächsischen Städte- und Gemeindetages (SSG) und Mitinitiatorin der in Gründung befindlichen AG Klimaschutz des SSG •	Mitglied im Sondierungsteam für eine damals von uns abgelehnte Regierungsbeteiligung mit der CDU 2014; Mitglied im Verhandlungsteam für den Koalitionsvertrag mit CDU und SPD 2019  2.	Ausbildungen, Berufe und Familie •	1965 geboren in Dresden-Trachenberge  •	1972 – 82 Besuch der 28. POS in Dresden-Trachenberge •	1985 Berufsausbildung als Werkzeugmacherin mit Abitur in Pirna/ Heidenau •	1986 – 91 Arbeit im Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt (zuerst Hilfskraft, später Qualifikation zur Krankenschwester) •	1991-1998 Jurastudium an TU Dresden, 1. juristisches Staatsexamen; 1999 – 2000 Referendariat in Sachsen, 2. juristisches Staatsexamen; 2001 bis 2009  Anwältin mit den Schwerpunkten Verwaltungs- und  Sozialrecht; Referentin für DAKS e. V. •	verheiratet mit Werner Becker seit 1998; 2002 und 2005 Geburt unserer Töchter; 2008 – 2017 Pflege meiner Mutter bis zu ihrem Tod</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die Entwicklung unserer Gesellschaft und die Regierungskoalition mit CDU und SPD bringen uns in eine neue Lage gegenüber den langen Oppositionsjahren zuvor. Unsere Regierungsarbeit in Sachsen wird daran gemessen, wie gut, nachhaltig und zügig wir unsere Ziele, unseren Politikstil und die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen 2019 in praktische Politik und deren verständliche Vermittlung umsetzen<em>. </em>Ein erstes Zeugnis hierfür erhalten wir zu den spätestens 2021 anstehenden Bundestagswahlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grundlage der Regierungsarbeit ist der gut verhandelte und von allen Beteiligten akzeptierte Koalitionsvertrag. Er enthält wesentliche Verbesserungen für mehr Ökologie, Gleichstellung, Demokratieentwicklung und die Bildungs- und Sozialpolitik. In dieser Koalition, mit zwei konservativen Parteien CDU und SPD, ist aber nicht zu erwarten, dass sich das im Koalitionsvertrag Verhandelte im Selbstlauf umsetzen lässt. Und von Rechts wird keineswegs Windstille herrschen. Die notwendigen Kursänderungen brauchen ständig Druck aus der Grünen Fraktionim sächsischen Landtag und aus der Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für diesen Druck aus der Gesellschaft wird essenziell sein, wie sich unsere Partei in Sachsen aufstellt – um voranzutreiben, Fehlentwicklungen klar zu benennen und gesellschaftliche Bündnisse zu schließen. Unsere politische Rolle als Gegengewicht zur AFD fordert von uns, für eine ökologisch, demokratisch und sozial ausgerichtete Politik viele Frauen und Männer in Sachsen zu motivieren und in der politischen Arbeit gegen Rassismus, für Demokratie, Ökologie und gute Sozial- und Bildungspolitik zu verbinden. Das werden wir schaffen, wenn wir als sächsische GRÜNE weiter wachsen (bei Wähler- und Mitgliederstimmen), uns als Partei politisch weiterentwickeln und unser Fundament in der realen Gesellschaft vertiefen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landesparteirat verbindet die Arbeit der Akteure in Landtagsfraktion und Landesvorstand mit der grünen Basis in allen Teilen des Landes, macht sie gegenseitig transparent und sorgt für gemeinsame Ausrichtung. Mir ist wichtig, dass sich der Parteirat gemeinsam mit dem Landesvorstand als Impulsgeber für eine gemeinsame grüne Landespolitik und eine gemeinsame Reflektion des politischen Geschehens versteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dazu brauchen wir den engen Diskurs mit den neu berufenen grünen Regierungsmitgliedern. Zur parteiinter­nen Diskursfähigkeit gehört für mich, dass wir unter uns GRÜNEN in der Sache - unabhängig von Mandaten und Ämtern - auf Augenhöhe und bei Bedarf kontrovers diskutieren und solidarisch im Team ar­beiten können. Das ist für mich nicht nur eine Forderung aus Sicht der Partei, sondern ich habe die­sen Art des Diskurses bei der Arbeit an der Verwaltungsspitze im Dresdner Rathaus für meine eigene Arbeit und für die Politik der grünen Fraktion sehr zu schätzen gelernt. Dabei ist mir die Logik von Kompromissen und Mehrheitsbildungen vertraut - und ebenso die Wechselwirkung dieser politischen Arbeit mit den Äußerungen und Kampagnen der Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gern möchte ich in den Partei meine Erfahrung aus langjähriger kommunaler und landespolitischer Arbeit für Bündnis 90/Die Grünen, meiner darüber hinausgehenden politischen Vernetzung und meiner jetzigen Tätigkeit an der Verwaltungsspitze einer kreisfreien Stadt in Sachsen einbringen. Besonders für die enge Zusammenarbeit mit der erneut gewachsenen Familie der GRÜNEN Gemeinde-, Stadtrats- und Kreistagsabgeordneten werde ich eintreten. In Projekten wie den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Verkehrswende oder der Verbesserung von Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten vor Ort in den Kommunen und in der sächsischen Rechts- und Verwaltungspraxis können wir uns als grüne Akteure auf den verschiedenen Ebene gegenseitig Impulse geben, politische Veränderungen gegenseitig unterstützen und im Land durch gutes Beispiele in Stadt und Land zeigen, dass und wie Veränderungen machbar sind und dass sie gut für Sachsen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Last but not least ist mir die Verzahnung unseres Stadtverbandes in der Landespartei aus Sicht einer Großstadt mit den Grünen als stärkster Fraktion im Stadtrat wichtig. Gleichzeitig ist mir die Situation in den Kreisverbänden außerhalb der Großstädte aus meiner langjährigen landespolitischen Arbeit vertraut – und ich möchte wie immer früher dafür arbeiten, dass wir Grüne mit unserer Politik und unserem solidarischen Verständnis Ballungsräume und ländlichere Räume gegenseitig stärken und zusammen weiter entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hierfür bitte ich Euch um Eure Rückfragen (gern auch vorab per E-Mail) und Eure Unterstützung. Ich bewerbe mich mit dem Votum meines Kreisverbandes Dresden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eva Jähnigen</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 01 Mar 2020 18:30:00 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>